Kolumba... Was?

Die Teilnehmergruppe an der 6. Bundestagung der Kolumbarien in Deutschland

Die „Bundestagung der Kolumbarien und Grabeskirchen“ fand in dieser Woche in der Kolumbariumskirche Heilig Kreuz in Siegen statt. Liturgische und organisatorische Qualität in der Trauerkultur waren die Themen der Teilnehmer/innen, die allesamt Kolumbarien und Grabeskirchen betreuen. Unter ihnen waren auch Pastor Stefan Dumont und Pastor Hermann-Josef Ludwig aus Boppard.
Die sechste Bundestagung der Kolumbarien und Grabeskirchen fand vom 24. bis 26. März 2025 in der vom Erzbistum Paderborn geförderten Kolumbariumskirche Siegen statt. Vertreterinnen und Vertreter von 16 Kolumbarien und Grabeskirchen in Deutschland fragten nach der liturgischen und organisatorischen Qualität in der Trauerkultur. „An erster Stelle steht der Austausch: Erfahrungen teilen und die erfahrenen Kollegen mit Mitarbeitenden der erst kürzlich eingerichteten Kolumbarien vernetzen. Die Bundestagungen sind geprägt vom Miteinander, dem gegenseitigen Beraten und voneinander Lernen“, betont Gemeindereferentin Irmtrud v. Plettenberg, die die Trauerpastoral in der gastgebenden Kolumbariumskirche Heilig Kreuz im Pastoralen Raum Siegen-Freudenberg verantwortet.
Dr. Nicole Stockhoff vermittelte den pastoralen und seelsorgenden Teilnehmenden der Bundestagung unterschiedliche Impulse zur liturgischen und rituellen Qualität in der Trauerkultur. Die Liturgiereferentin des Bistums Münster erklärte, dass sich die Liturgie und das liturgische Verständnis entwickle und damit verändere. In Arbeitsgruppen wurden die Liturgie der Trauerfeier, Texte, Rituale, auch Umbettungen und „Ewige Ruhe“ in den Blick genommen, ebenso Erinnerungsgottesdienste und -Rituale. Gefragt wurde zudem nach liturgischen Möglichkeiten im Kirchenjahr sowie Brücken zur Gemeindepastoral. In einer weiteren Arbeitsgruppe wurden „besondere“ Liturgien in den Blick genommen: Sozialbestattung, Einbeziehung von Menschen mit geistiger Beeinträchtigung.
Die Bundestagung der Kolumbarien und Grabeskirchen findet alle zwei Jahre an unterschiedlichen Orten statt. Vertreterinnen und Vertreter der Kolumbarien und Grabeskirchen zu Vernetzung und Austausch. Es handelt sich um eine überkonfessionelle Interessengemeinschaft. Die Teilnehmendenzahl steigt, da es immer mehr Kolumbarien und Grabeskirchen gibt – aktuell sind es 29 Einrichtungen.
Pressebericht des Erzbistums Paderborn